Mo Kenney in Germany

M&R PRÄSENTIERT MO KENNY

Auch das zweite Album „In My Dreams“ (VÖ 4.9.2015) der Kanadierin Mo Kenny ist erfrischend abwechslungsreich, wie auch schon ihr selbstbetiteltes Debütalbum, auf dem sie Indie-Folk-Pop-Perlen präsentierte. In ihrem Heimatland schaffte es das aktuelle Album bereits in diverse Jahresbestenlisten und gewann damit den ECMA Award.

Das aktuelle Album „klingt definitiv größer und auch textlich sehe ich einen Unterschied“, so die Sängerin. Es entstand zusammen mit ihrem musikalischen Mentor Joel Plaskett, eine Rock-Ikone in Kanada, mit dem sie bereits ihr Debüt produzierte.

Die typischen Songs sind im Oktober live in Deutschland zu erleben, wenn Mo ihre Emotionen zwischen mit präziser Genauigkeit ohne Selbstmitleid erkundet. „Ich zensiere mich nicht, wenn ich schreibe“, erklärt sie, „Ich schreibe alles auf, was auch immer mir in den Kopf kommt.“.

Termine:
04.10.2015 Berlin – Privatclub
05.10.2015 Hamburg – Nochtspeicher
06.10.2015 Leipzig – Moritzbastei
07.10.2015 Stuttgart – Cafe Galao
09.10.2015 Freiburg – Jazzhaus

Süddeutsche Zeitung: Julia Holters Wunderwerk überstrahlt alles

By Süddeutsche Zeitung

Die höchstgelobte Platte dieses Herbstes stammt von Julia Holter. Aber auch ihre Singer-Songwriter-Kolleginnen Nerina Pallot und Mo Kenney müssen sich mit ihren neuen Alben nicht verstecken.

Dritte und Jüngste eines Trios starker Frauen ist die Kanadierin MO KENNEY , die mit “In My Dreams” (New Scotland/Tunecore) ein erstaunlich reifes Album vorlegt. Konventioneller als Pallot und erst recht als Holter, stärker im Folk und Country-Rock verhaftet, ist dies doch eine solide, anspruchsvolle Songsammlung jenseits der üblichen Klischees, die in ihren besten Momenten an eine junge, noch etwas naive Lucinda Williams erinnert.

Dass die Aufwärtsentwicklung bei der 25-Jährigen aus Halifax noch lange nicht zu Ende ist, deuten Lieder wie das eindringliche, verspielte “Field Song” an. “Untouchable” wiederum erinnert von der Stimmung her an Kenneys großen Landsmann Neil Young und wird durch Gitarrenriffs, Orgel und Bläsersätze kräftig aufgepumpt. Und dass die Gitarristin auch Pop kann, beweist sie mit der hübschen Akustikballade “Pretty Things” und dem Piano-Stück “In My Dreams”, in denen Mo Kenneys mädchenhafte Stimme endgültig bezaubert. Vergleiche mit Lorde, Foxes oder Lana Del Rey (auf ihrer eigenen Webseite) laufen hier endgültig ins Leere.

Konzerte:

Mo Kenney: 30.9. Ingolstadt, Oktober-Festival; 4.10. Berlin, Privatclub; 5.10. Hamburg, Nochtspeicher; 6.10. Leipzig, Moritzbastei; 7.10. Stuttgart, Café Galao; 9.10. Freiburg, Jazzhaus

Zum ausführlichen Beitrag geht es unter folgendem Link: http://www.zeit.de/news/2015-10/02/musik-julia-holters-wunderwerk-ueberstrahlt-alles-02123402

lieinthesound: Mal bitter, mal zärtlich, ein kompliziertes Ich und Du – Mo Kenney

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Vor einem Jahr habe ich die kanadische Singer-Songwriter Mo Kenney erstmals auf diesem Blog gewürdigt, von einem burschikosen Wesen gesprochen, das jugendlichen Schalk mit flügger Nachdenklichkeit und großer Direktheit vermengt. Ihr Album als fröhlichen bis gedankenvollen Indie-Folk-Pop mit einigen Ausflügen in Folk-Rock-Gefilde beschrieben. Bereits jenes gleichnamiges Debüt war bemerkenswert, mit In My Dreams folgt nun eine noch smartere, facettenreichere Platte. Welch Leistung! Denn obwohl es zwar immer heißt, dass aller Anfang schwer sei, gilt in der Musik das eherne Gesetz, dass man nach einem guten, unbekümmerten Debüt erst einmal ein mindestens ebenbürtiges zweites Werk zustande bringen muss. Kenney hat ihre Anfänge konsequent fortgesetzt. Ihre Texte sind sogar eindringlicher geworden, handeln vor allem von Abschieden aus längst gescheiterten Beziehungen und Affären, manchmal allerdings auch von Hoffnungen und Wünschen. Kenneys Lyrics funktionieren deshalb so gut, weil sie auf einer intimen Ebene des Ich und Du ablaufen. Die Worte gleichen manchmal einer Beichte, ab und an einem bitteren Resümee und gegen Ende liebevollen Komplimenten. Zu Beginn jedoch wird mit Schonungslosigkeit der Status quo seziert, für unbefriedigend befunden. Diesen Inhalten steht eine durchaus liebliche Melodik gegenüber, die für Verdaulichkeit sorgt.

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INTRO: IMMER NOCH INDIE? #236 Wir Indies glauben ja noch an die ganz antiquierten Werte wie Sinnlichkeit oder eine Auflehnung, die tatsächlich glückt. Warum? Wegen dieser Platten!

By Christian Steinbrink

Deutlich poppiger, aber kaum weniger reizend klingt die Kanadierin Mo Kenney auf ihrer LP »In My Dreams« (New Scotland). Das ist warm instrumentierter, aber auch variantenreicher Folk-Pop mit einem absolut überzeugenden Songwriting, das sogar ein paar behutsame Hits hervorgebracht hat. So uneingeschränkt angenehm kriegen das sonst nur Skandinavierinnen wie Ane Brun, Nina Kinert oder Emiliana Torrini hin.

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